Archivierter Artikel vom 26.01.2020, 20:09 Uhr
Boppard

3:0 im Derby gegen Lahnstein: Toller Abschied für Brandt bei Bad Salzig

Was für ein Abschied für Trainer Tim Brandt beim Volleyball-Oberligisten TV sebamed Bad Salzig: Mit 3:0 (25:20, 25:22, 25:18) besiegte der TV (in Blau mit Frederik Bommes-Hürter) im Abstiegskampf den Tabellendritten VC Lahnstein und bescherte seinem aus beruflichen Gründen scheidenden Coach zum Schluss noch einmal Glücksgefühle. „Das war ein sehr geniales Abschiedsgeschenk“, freute sich Brandt, „das war unser bestes Saisonspiel.“ Dass bei den Lahnsteinern mit Raphael Heilscher der Zuspieler und Trainer fehlte, war gewiss eine Schwächung für die Gäste, aber Brandt ließ das nicht gelten: „Ich lehne mich mal aus dem Fenster und sage, dass es auch so gelaufen wäre, wenn er dabei gewesen wäre.“ Denn die Bad Salziger spielten wie aus einem Guss, setzten die taktischen Vorgaben gut um und gaben Lahnstein wenig bis keine Chancen. „Ich habe vorher zwei Ansprachen gehalten: Einmal meine Verabschiedung und mir gewünscht, dass wir den Sieg holen. Und zum anderen die taktische Ansprache danach. Wir haben wirklich noch nie so gut gespielt“, war Brandt sehr zufrieden. Führungsspieler wie Julius Hammes hätten fast fehlerfrei gespielt. Und das gab auch den jungen Akteuren Sicherheit. Die hatten noch genug Körner, obwohl Paul Knep, Bjarne Giersch, Falk Dobbertin und Sebastian Schneider morgens schon mit der zweiten Mannschaft in der Bezirksliga einen Großkampftag mit vier Spielen absolviert hatten. „Für die Jungen ist das aber manchmal gar nicht so schlecht, so waren sie schon am Rollen“, wusste Brandt. Der setzte alle zwölf Feldspieler in seinem letzten Spiel ein. „Aber nicht aus Sympathie, sondern aus taktischen Gründen, alle haben das stark gemacht“, lobte Brandt, für den nun Laura Hammes die alleinige „Chefin“ wird. Ein Versprechen gab er seine Mannschaft mit auf dem Weg: „Ich werde bei der Nicht-Abstiegsparty da sein.“ Bis dahin ist es noch ein weiter Weg für den Vorletzten, aber der Derbysieg war ein wichtiger Schritt. Weiter geht es am 8. Februar beim Schlusslicht VC Mainz.

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