Archivierter Artikel vom 03.01.2019, 15:34 Uhr
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Bannberscheid

Vor dem Rheinlandpokal-Endrundenturnier: Halbfinal-Einzug ist für den TuS Bannberscheid schon ein Erfolg

Für die Handballerinnen des TuS Bannberscheid ist es fast schon ein historischer Erfolg: Zum ersten Mal seit dem Jahr 2009 steht der Rheinlandligist wieder im Final-Four-Turnier um den Rheinlandpokal, das am Sonntag ab 14 Uhr in der Kleinicher Hirtenfeldhalle über die Bühne geht. „Natürlich werden wir uns nicht kampflos geschlagen geben, doch egal wie wir abschneiden, den vierten Platz haben wir bereits gewonnen. Für uns ist das Erreichen dieses Turniers der eigentliche Erfolg und wir sind stolz und froh darüber, dabei sein zu dürfen“, sagt Spielertrainerin Melanie Knapp, die den TuS wegen der Ligazugehörigkeit – man ist gegen drei Oberligisten der klassenniedrigste Vertreter – und des für Bannberscheid ungeliebten Spiels mit Harz in der Rolle des klaren Außenseiters sieht. Nachdem Titelverteidiger TV Bassenheim und die FSG Arzheim/Moselweiß ab 14 Uhr das erste Halbfinale absolviert haben, trifft Bannberscheid ab 15.15 Uhr auf die gastgebende HSG Hunsrück, derzeit immerhin Tabellenzweiter in der Oberliga RPS. „Zu Hause wollen wir zum dritten Mal hintereinander ins Endspiel einziehen“, kündigt Trainer Sascha Burg an, der sein Team auf einem Niveau mit den beiden anderen Oberligisten sieht, aber auch weiß: „Im Pokal und insbesondere über die verkürzte Spielzeit ist alles möglich. Auch der TuS Bannberscheid wird uns im Halbfinale fordern.“ Dem Zufall hat der HSG-Coach nichts überlassen. Eine Partie des Rheinlandliga-Dritten verfolgte er selbst, zwei weitere Partien analysierte er mithilfe von Videoaufzeichnungen. Ob es zum Pokalcoup in eigener Halle reicht, könnte am Ende von Kleinigkeiten abhängen. Zum Beispiel dem Personal, das Burg zur Verfügung steht. Hier gibt es noch einige Fragezeichen, weil mehrere Spielerinnen erst am Samstagabend und Sonntagvormittag aus dem Skiurlaub zurückkehren.

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