Archivierter Artikel vom 23.02.2021, 21:58 Uhr
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„Kenne Grenzau, seit ich denken kann“ – TTC-Neuzugang freut sich schon auf neuen Verein

Der neue Kader für die 40. Bundesliga-Saison des TTC Zugbrücke Grenzau ist nicht komplett, nimmt aber Konturen an: Nach der Verpflichtung von Wu Jiaji und der Vertragsverlängerung von Cristian Pletea hat sich der TTC jetzt Nils Hohmeier vom Ligakonkurrenten TTC OE Bad Homburg geangelt. Das ist wichtig, verlässt doch Ioannis Sgouropoulos die Brexbachtaler nach zwei Jahren Richtung Donau, wo er künftig für den TTC Neu-Ulm aufschlagen wird. Der 23-jährige Hohmeier soll Gelegenheit bekommen, „sich im Bundesligakader der Grenzauer kontinuierlich weiterzuentwickeln“, wie es von Vereinsseite heißt. „Grenzau ist ein Verein mit langer Tradition“, sagt Hohmeier. „Man kennt den TTC noch als Deutschen Meister und auch als international sehr erfolgreichen Verein. Ich kenne Grenzau, seit ich denken kann. Für mich ist es etwas ganz Besonderes, zu diesem Verein wechseln zu dürfen.“ Die Gespräche mit TTC-Manager Markus Ströher und dem Vereinsvorsitzenden Olaf Gstettner seien „sehr angenehm und fair“ gewesen, betont Hohmeier, der in der Vorsaison als Leistungsträger großen Anteil am Aufstieg der Bad Homburger hatte und in der laufenden Runde bisher auf sieben Einzeleinsätze (0:7) kommt. Oft an Position zwei aufgestellt, bekam es Hohmeier immer wieder „mit dem Einser des Gegners zu tun“, wie er sagt. „Das war natürlich keine einfache Situation, denn das Niveau ist brutal hoch.“ Doch in Grenzau glauben sie an das Potenzial des 23-Jährigen, der aktuell im Leistungszentrum in Düsseldorf als Teil des Anschlusskaders des DTTB unter der Leitung von Lars Hielscher und Jörg Roßkopf trainiert. Künftig wird Hohmeier wochenweise auch der Trainingsgruppe in Grenzau unter der Leitung des neuen Cheftrainers Slobodan Grujic angehören. „Nils ist ein sehr interessanter Spieler, auf den wir uns sehr freuen“, sagt Manager Ströher, der den zweiten Neuzugang als „unheimlich trainingsfleißig und ehrgeizig“ beschreibt. „Ich freue mich auf ein weiteres Jahr unter diesen professionellen Bedingungen in der Tischtennis-Bundesliga“, sagt der 23-Jährige. „Ich hoffe sehr, dass dann auch die Zuschauer in die Hallen zurückkehren dürfen. Auf die hatte ich mich sehr gefreut, die haben mir unglaublich gefehlt.

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