Plus
Weinheim

Dreimal dreht die TTG ein 0:2 noch

Auch ohne ihre neue Spitzenspielerin Mie Skov hat die TTG Bingen/Münster-Sarmsheim zum Auftakt der Tischtennis-Bundesliga ein fettes Ausrufezeichen gesetzt. Nicht der Erfolg über den hoch eingeschätzten Aufsteiger TTC Weinheim allein überraschte, verblüffend war vor allem die Höhe von 6:1. „Das Ergebnis ist zu deutlich ausgefallen“, räumte TTG-Trainer Frank Liesenfeld ein. „Aber der Sieg war auf jeden Fall verdient.“ Zu deutlich deshalb, weil die Binger Frauen von fünf Fünf-Satz-Spielen vier gewannen, zwei davon sogar in der Verlängerung. Verdient, weil das TTG-Team gerade in den umkämpften Partien große Comeback-Qualitäten bewies. Dreimal drehten die Gäste Spiele noch nach einem 0:2-Satzrückstand.

Lesezeit: 3 Minuten