Plus
Nastätten

Andere Denke gefragt: Beim „PingPongParkinson“ des VfL Nastätten gelten lange Ballwechsel als Erfolg

Von Thorsten Stötzer
Miteinander, nicht gegeneinander: Diese etwas andere Sportdenke ist gefragt bei „PingPongParkinson“ in Nastätten.  Foto: Thorsten Stötzer
Miteinander, nicht gegeneinander: Diese etwas andere Sportdenke ist gefragt bei „PingPongParkinson“ in Nastätten. Foto: Thorsten Stötzer
Lesezeit: 3 Minuten

Die Frage, wie es jedem geht, gehört nicht einfach nur zum guten Ton, wenn sich die „PingPongParkinson“-Gruppe des VfL Nastätten trifft. Nico Schmidt und Volker Holzhäuser leiten die neu gegründete Abteilung seit dem Ende der Sommerferien und berichten: „Es ist ein Rantasten gewesen.“ Die Voraussetzungen sind sehr unterschiedlich bei den Mitgliedern, und „nicht jeder kann jedes Mal kommen“ aufgrund seines Gesundheitszustandes. Das Wort Tagesform erhält besondere Bedeutung.

„Wir sind keine anerkannte Selbsthilfegruppe“, betonen die Übungsleiter. Die Aktiven erscheinen auch nicht mit einer Überweisung vom Arzt in der Hand. Vereinzelt liege keine Parkinson-Diagnose vor, sondern eine für Demenz – oder die Frau sei betroffen. Einsatz am Tischtennisschläger ermöglicht ihnen allen eine Chance, Sport weiterhin selbst zu betreiben und ...