Neuwied

Kai Kazmirek trainiert im Wald und gibt seinen olympischen Traum nicht auf

Wenn es nach Kai Kazmirek ginge, hätte das Internationale Olympische Komitee (IOC) ruhig noch etwas warten können mit der Absage der Sommerspiele in Tokio, die vom 24. Juli bis 9. August stattfinden sollten. „Ich hätte mir eher eine spätere Entscheidung gewünscht“, sagt der Zehnkämpfer von der LG Rhein-Wied, „aber die Leute werden halt sehr schnell nervös. Keiner weiß doch, ob die Infektionswelle nicht doch in den nächsten Tagen stark abebbt. Aber der Druck auf IOC-Präsident Thomas Bach war mächtig gewachsen, deshalb kann ich die Entscheidung schon verstehen. Natürlich steht momentan der Sport nicht im Vordergrund, wir müssen unseren sozialen Aufgaben gerecht werden und uns um die wichtigen Probleme kümmern.“

Stefan Kieffer Lesezeit: 4 Minuten
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