Archivierter Artikel vom 14.05.2017, 16:55 Uhr
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Neuwied

Freimuth hat die Nasenspitze vorn

Kai Kazmirek wirkte nicht glücklich, als er nach dem 200-Meter-Lauf weitab von Zuschauern und Betreuern auf dem Rasen des Rhein-Wied-Stadions kauerte. „Ich habe noch nie so hart trainiert und war so schlecht in Form“, murmelte der 26-jährige Zehnkämpfer von der LG Rhein-Wied, nachdem er bei seinem Heimspiel, dem Deichmeeting der Mehrkämpfer, den Sieg ganz knapp verpasst hatte. Symbolisch für das Kopf-an-Kopf-Rennen mit Rico Freimuth war der Zieleinlauf im abschließenden 200-Meter-Sprint, den der Hallenser bei zunehmender Dunkelheit mit einer Hundertstelsekunde, weniger als eine Nasenspitze, Vorsprung gewann.

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