Simmern

Absage: Warum der Hunsrück-Marathon ausfällt

Seit 2001 gehört das letzte Augustwochenende dem Hunsrück-Marathon. Der Schinderhannes-Radweg zwischen Emmelshausen, Kastellaun und Simmern wurde seitdem von vielen Tausend Läufern, Skatern und Walkern unter die Füße genommen. Der Slogan „Im Schinder-hannesland, wo einst die Dampflok schnaufte“ wurde weit über die Grenzen des Hunsrücks bekannt, ein besonderer Landschaftslauf war geboren. 2018 wird alles anders sein, denn die größte Sportveranstaltung im Rhein-Hunsrück-Kreis wird nicht stattfinden (wir berichteten). Das hat vor allem einen Grund, wie der Laubacher „Macher“ Ottmar Berg vom Hunsrück-Marathon-Verein sagt: „Unser Verein ist einfach momentan nicht in der Lage, das zu schultern. Qualität und Niveau hätten wir nicht halten können – und gerade das war unser Anspruch. Getreu eines japanischen Sprichworts, das ich mir eingeprägt habe: Was nicht besser wird, bleibt nicht gut.“

Mirko Bernd Lesezeit: 5 Minuten
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