Archivierter Artikel vom 27.10.2014, 10:34 Uhr
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Koblenz/Weibern

Thorgeirsdóttir lässt Koblenz/Weibern jubeln

„Örlítil heppni“ sagt der Isländer für „ein Quäntchen Glück“. Hildur Thorgeirsdóttir, die Linkshänderin von der Vulkan- und Geysir-Insel im rechten Rückraum der Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern hatte dieses am Samstagabend in der Bietigheimer Sporthalle am Viadukt auf ihrer Seite. Zwei Sekunden vor der Schlusssirene des Auswärtsspiels der Bundesliga-Handballerinnen vom Rhein und aus der Eifel gab sie einen ihrer versteckten Würfe ab, der zunächst schon sichere Beute von Bietigheims Torhüterin Ann-Cathrin Giegerich zu sein schien, sich dann aber fast im Zeitlupentempo doch noch irgendwie zum 26:25-Auswärtssieg der Vulkan-Ladies über die Torlinie quälte. Die sechsfache Nationalspielerin sah schlecht aus, den Gästen war's einerlei, die mit dem dritten Sieg in Folge auf einen schwarzen September einen goldenen Oktober folgen lassen.

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