Lollar

Holzheimer Abwehr ist offen wie ein Scheunentor – Niederlage bei Aufsteiger HSG Lumdatal

Lollar ist nicht gleich Lollar. Vor zwei Wochen gelang dem TuS Holzheim im 10.000-Einwohner-Städtchen im Landkreis Gießen ein souveräner Sieg bei der HSG Lollar/Ruttershausen, 2,7 Kilometer nördlich erhielt der jüngste Höhenflug der Landesliga-Handballer von der Aar in der Sporthalle der Clemens-von-Brentano-Schule nun gegen die HSG Lumdatal einen empfindlichen Dämpfer. Nach zuletzt 6:0 Punkten kassierte die Mannschaft von Christian Bittkau gegen den Aufsteiger aus der Gießener Bezirksoberliga eine 32:40 (20:17)-Niederlage. Der Gegner feierte zwar im elften Saisonspiel seinen siebten Sieg, als unschlagbar bezeichnete Bittkau den Zusammenschluss aus Allendorf, Londorf, Mainzlar und Nordeck-Winnen aber beileibe nicht. „Die Niederlage war unser eigenes Verschulden. Wir haben sie uns selbst zuzuschreiben.“ Die Bäume wachsen eben nicht von heute auf morgen in den Himmel, wenngleich die Abwehrleistung am Samstagabend mit die schwächste in der bisherigen Saison vor. Bislang erwies sich die Deckung der Garant für so manchen Zähler, diesmal stand sie komplett neben sich. Lumdatals Spielmacher Marcel Köhler befand sich bei Dominik Lazzaro zwar in guten Händen, aber der Fünferreihe dahinter fehlte es an der notwendigen Aggressivität. „Auch unsere Torhüter Alexander Linke und Kevin Fischer hatten beide einen ganz schlechten Tag erwischt. Wir haben hinten fast mit jedem Angriff einen kassiert. Mit 40 Gegentoren kannst du nicht gewinnen“, so Bittkau. Die von TuS-Betreuer Bernd Dietrich angefertigte Statistik wies am Ende eine Quote gehaltener Bälle von unter zehn Prozent aus.

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