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Holzheim

Holzheim will den jüngsten Schwung mit nach Kastel nehmen

Durchpusten ja, selbstzufrieden zurücklehnen natürlich noch lange nicht: Beim Handball-Landesligisten TuS Holzheim hat der ebenso überraschende wie verdiente 27:22-Heimsieg gegen das Spitzenteam des TV Breckenheim für kollektive Erleichterung gesorgt. Zwar hat sich damit die sportliche Situation der Ardecker leicht entspannt, gerettet ist der TuS aber noch lange nicht. Vor allem die noch ausstehenden Heimspiele gegen die unmittelbaren Konkurrenten TV Petterweil, TSV Griedel und HSG Wettenberg II dürften der Gradmesser sein, ob der TuS Holzheim auch in der kommenden Saison in der fünfthöchsten Spielklasse vertreten ist. Am Sonntag müssen die Holzheimer ab 17.30 Uhr bei der TG Kastel antreten, die mit Fug und Recht als Überraschungsmannschaft bezeichnet werden kann. „Sie spielen eine überragende Runde. Bei ihnen passen viele Dinge zusammen, sie verfügen über ein tolles Kollektiv und auch über Leute, die das Heft in die Hand nehmen, wenn es eng wird“, lobt Holzheims Trainer Thomas Scherer. Dies bekam sein Team im ersten Vergleich drastisch zu spüren, als die Grünhemden die Holzheimer beim 28:15-Kantersieg abfertigten. „Da hatten sie aber auch einen Sahnetag erwischt, während bei uns so gut wie nichts zusammenlief“, erinnert sich Scherer nur ungern an einen der Tiefpunkte der laufenden Runde.

Von 
Stefan Nink
Lesezeit: 1 Minute
Mit Bastian Grandpierre und Simon Giebenhain kann der erfahrene Übungsleiter aus Wiesbaden wohl wieder länger als fünf Minuten auf zwei zuletzt grippegeschwächte Kräfte bauen, zudem stehen Marco Becker und Laurin Moos wieder zur Verfügung. Scherer wäre nicht Scherer, wenn er sich nicht auch in Kastel etwas ausrechnen würde. „Der überzeugend ...