Archivierter Artikel vom 01.10.2021, 15:21 Uhr
Sölden

Untermosel-Trio kämpft sich beim „Ötztaler“ in 11:30 Stunden durch

Die Startplätze beim Ötztal-Radmarathon, dem wohl härtesten Radmarathon für Amateure, werden jedes Jahr über eine Lotterie verteilt. Von knapp 20.000 interessierten Radsportlern aus aller Welt dürfen rund 4 000 in Sölden (Tirol) an den Start gehen, um die Herausforderung von 238 Kilometern und 5500 Höhenmetern in Angriff nehmen. Mario Cornely, Dirk Marinus und Oliver Beck vom RSC Untermosel hatten in diesem Jahr Losglück und waren dabei. Und: Sie kamen ins Ziel.

Dirk Marinus, Oliver Beck und Mario Cornely (von links) machten gemeinsame Sache beim Ötztal-Radmarathon, dem wohl schwersten Rennen der Welt für Amateure. Das Trio vom RSC Untermosel war nach 11:30 Stunden im Ziel.
Dirk Marinus, Oliver Beck und Mario Cornely (von links) machten gemeinsame Sache beim Ötztal-Radmarathon, dem wohl schwersten Rennen der Welt für Amateure. Das Trio vom RSC Untermosel war nach 11:30 Stunden im Ziel.

Die Tortur begann um 6.30 Uhr bei kühlen fünf Grad Celsius. Von dort galt es, die vier Alpenpässe Kühtai, Brenner, Jaufenpass und das Timmelsjoch zusammen zu meistern – mit Wetterlagen von 18 Grad bei Sonnenschein bis zu Nebel, Graupel und Regen am Ende. Erschöpft, durchnässt, aber stolz auf die starke Leistung überquerte das Untermosel-Trio gemeinsam die Ziellinie nach 11:30 Stunden.