Archivierter Artikel vom 08.05.2015, 14:49 Uhr
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Weisel

TV Weisel fühlt den Überfliegern des TSV Pfungstadt auf den Zahn

Mit dem TSV Pfungstadt gastiert am Samstagnachmittag ab 16 Uhr das Weltklasseteam schlechthin bei den Bundesliga-Faustballern des Turnvereins Weisel. Die Südhessen als das Bayern München dieser Randsportart zu bezeichnen, hält Weisels auf dem Foto sich mit Wasser erfrischender Spielertrainer Adrian Debus für unangemessen: „Sie gewinnen ja auch auf internationaler Ebene alles.“ Wie zuletzt den Welt- und Europapokal, die der deutsche Serien-Meister ebenfalls in seine Vitrine stellen konnte. Mit Patrick Thomas steht in einer Riege von Nationalspielern auch der mutmaßlich derzeit weltbeste Faustballer in Reihen der Pfungstadter. „Er kann Spiele mit seinen Angaben alleine entscheiden“, spricht Debus voller Hochachtung von dem Ausnahme-Faustballer in Diensten des TSV Pfungstadt. Für den ins Oberhaus zurückgekehrten TV Weisel geht es in diesem ungleichen Vergleich in erster Linie darum, nicht deklassiert zu werden. „Wir werden nichts abschenken, um jeden einzelnen Ball kämpfen und dieses Spiel auch dazu nutzen, um Spielpraxis zu sammeln und verschiedene Varianten auszuprobieren“, kündigt Debus den Zuschauern an der Jahnstraße einen bis in die Haarspitzen motivierten TVW an. Für die Weiseler Reserve beginnt unterdessen die Zweitliga-Saison am Samstag ab 15 Uhr in Koblenz mit den Kräftemessen mit Neuling TuS Rot-Weiß Koblenz und Vorjahres-Aufsteiger TV Eschhofen. „Das sind zwei Gegner auf Augenhöhe, gegen die wir im Kampf um den Klassenverbleib punkten wollen“, so Debus, der eventuell die zweite Garde am Oberwerth selbst als Spieler unterstützen wird. stn Foto: Hergenhahn/Archiv

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