Archivierter Artikel vom 12.01.2020, 18:26 Uhr
Wissen

Trainer Schneider ist beeindruckt: Wissener Schützen legen beim Heimwettkampf einen würdigen Saisonabschluss hin

Man schätzt sich, man mag sich, man sieht sich an den Wettkampfwochenenden häufiger als nur direkt am Schießstand: Zwischen dem Wissener SV und dem SV Wieckenberg ist im Laufe der Zeit auf allen Ebenen eine enge Freundschaft entstanden. Die Schützen sind sich untereinander mehr als nur sympathisch, die Verantwortlichen beider Vereine ebenfalls – da hätte das Duell am Sonntagnachmittag zum Saisonabschluss in der 1. Luftgewehr-Bundesliga Nord ein Vergleich mit „Freundschaftsspielcharakter“ werden können. „Wenn ich etwas nicht möchte, dann die Situation, dass wir das Zünglein an der Waage sind“, merkte Wissens Schießmeister Burkhard Müller schon im Vorfeld des Wochenendes an. Mit dem Blick auf die Tabelle wusste er ganz genau, dass das Aufeinandertreffen für die Niedersachsen über Freud‘ und Leid entscheiden könnte – sprich über den Einzug in die Endrunde um die deutsche Meisterschaft oder das knappe Verpassen. Am frühen Samstagabend herrschte Gewissheit darüber, dass Müllers Befürchtung genauso eintreten sollte. Wieckenberg hatte den dramatischen Wettkampf gegen St. Hubertus Elsen mit 2:3 verloren, obwohl der SV acht Ringe mehr erzielte, und weil die SB Freiheit aus Osterode in Kevelaer-Hüls die SG Mengshausen mit 5:0 bezwang, hatte Freiheit den Rückstand auf Wieckenberg auf zwei Punkte reduziert.

Ren Weiss/A. Hundhammer Lesezeit: 4 Minuten
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