Archivierter Artikel vom 28.02.2020, 17:17 Uhr
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Altenberg

Nach zwei von vier WM-Läufen: Lölling kann und muss sich noch steigern

Halbzeit bei der Skeleton-Weltmeisterschaft der Frauen in Altenberg – und zumindest bis hierhin behält Jacqueline Lölling recht mit ihrer Prognose, was die Titelvergabe angeht. Fünf Favoritinnen hatte die amtierende Weltcup-Gesamtsiegerin vorab aufgezählt, auch sich selbst wird sie dabei mit einberechnet haben, wenngleich die in ihren Aussagen stets eher zurückhaltende Brachbacherin es so nie aussprechen würde. Lölling und Co. belegen nach zwei von vier Läufen jedenfalls sechs der ersten sieben Plätze, dazu gesellt sich noch die Deutsch-Tschechin Anna Fernstaedtová. Dass Lölling mit 1,11 Sekunden Rückstand auf die Führende Marina Gilardoni heute von Rang fünf aus in den dritte Lauf (ab 9.30 Uhr im ARD-Livestream) startet, wird die 25-Jährige hingegen so nicht geplant haben. „Wenn ich jetzt sage, ich sei zufrieden, wäre das gelogen“, fasste Lölling Teil eins des Saisonhöhepunkts zusammen. Heißt im Umkehrschluss: Da geht noch mehr.

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