Hamburg/Koblenz

Koblenzer Rhenanin Natalie Weber empfiehlt sich beim Saisonauftakt im Rudern für die U 23-Nationalmannschaft

Allein im Boot gibt's keine Corona-Gefahr: In Hamburg-Allermöhe haben sich die U23-Skuller zur ersten zentralen Leistungsüberprüfung in der Rudersaison getroffen. Es war überhaupt der erste nationale Gradmesser, da die deutsche Kleinbootmeisterschaft wegen der Coronapandemie ausfallen musste. Natalie Weber (Foto) vom Koblenzer Ruderclub Rhenania, im letzten Jahr U23-Vizeeuropameisterin im Leichtgewichtsdoppelvierer, hat sich mit dem fünften Platz in der Rangliste der U23-Leichtgewichtsskullerinnen wieder für die Mannschaftsbildung der Nationalmannschaft empfohlen.

Natalie Weber vom Koblenzer Ruderclub Rhenania macht mit guten Leistungen auf sich aufmerksam.
Natalie Weber vom Koblenzer Ruderclub Rhenania macht mit guten Leistungen auf sich aufmerksam.
Foto: Detlev Seyb

Die Rhenanen Luca Schneider und Tim Scholz starteten beide das erste Mal in der U23-Klasse, da sie im vergangenen Jahr noch im Juniorenbereich ruderten. Sie sammelten wertvolle Erfahrungen bei den Großen mit ihren Platzierungen im Mittelfeld. Da es noch kein Aufeinandertreffen der deutschen Ruderer in diesem Jahr gab, wurden die Vorläufe über 2000 Meter ausgefahren; alle Boote starteten im Abstand von 30 Sekunden allein gegen die Uhr. Danach mussten sich die Ruderer über den gesetzten Vorlauf und Zwischenlauf für das jeweilige Finale qualifizieren.