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Idar-Oberstein

Ein Wochenende mit dem FC Bayern, Semmelknödeln und dem SSV Kronweiler: Herbert Eli erzählt in der Interviewstaffel von seinem Weg als Schiedsrichter

Michael Dusek musste nicht lange überlegen, an wen er den Staffelstab der NZ-Serie „Interviewstaffel“ weiterreichen würde. „Herbert Eli hat als Schiedsrichter so viel erreicht, er hat bestimmt viel erlebt und zu erzählen“, meinte der frühere Kapitän des 1. FC Kaiserslautern. Tatsächlich ist Herbert Eli bis heute der einzige Schiedsrichter aus dem Kreis Birkenfeld, der Spiele in der Fußball-Bundesliga der Männer geleitet hat. Würde er zum Beispiel in Hessen und nicht in Enzweiler leben, dann wären zweifellos mehr als drei Einsätze an der Pfeife in Deutschlands Eliteliga herausgekommen. Eine Art Quotenregelung der Landesverbände verhinderte, dass Eli öfter dort pfiff. In Liga zwei leitete er dagegen beinahe hundert Spiele, und an der Linie war er auch in der Bundesliga eine feste Größe. 122 Mal hat er dort die Fahne in der Hand gehabt und Markus Merk, Dieter Niebergall oder Werner Föckler assistiert. Auch international war Herbert Eli als Linienrichter im Einsatz und unterstützte deutsche Schiedsrichterlegenden wie Walter Eschweiler oder Karl-Heinz Tritschler.

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