Archivierter Artikel vom 11.05.2015, 15:07 Uhr
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Ringen

Der harte Kerl und der weiche Kern

das ist ein harter Sport mit vollem Körpereinsatz, wahrlich nichts für Mimöschen. Robin Ferdinand ist als Schwergewichtler eine imposante Erscheinung, ein ganzer Kerl – und ein Riesentalent, wie mittlerweile sechs deutsche Meistertitel beweisen. Zu verdanken hat er diese Erfolge zu einem Großteil auch seinen Eltern. Ungezählte Kilometer hat ihn sein Vater Thomas zu Trainingseinheiten und Wettkämpfen gefahren, auch seine Mutter Ingrid begleitet Robin schon über viele Jahre, fördert und fordert ihn nach Kräften. Tröstet ihn, wenn es mal nicht so läuft, hofft in jedem Kampf, dass er sich nicht verletzt. Sie ist sehr emotional und freut sich unbändig, wenn Robin ein gutes Turnier ringt. Ingrid Ferdinand ist ganz gewiss nicht auf den Mund gefallen, doch auch ihr verschlug es erst mal die Sprache, als sie ihrem Sohnemann nach dem DM-Finale zum Titel gratulieren wollte und dieser ihr zuvor kam: „Herzlichen Glückwunsch zum Muttertag.“ Da hatte der harte Kerl ganz fix seine Dankbarkeit und seinen weichen Kern gezeigt – und bei der „Ringermama“ flossen außer den Freudentränen auch noch Tränen der Rührung. gh