Archivierter Artikel vom 19.02.2016, 14:49 Uhr
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Innsbruck-Igls

Achte bei Halbzeit: Jacqueline Lölling muss bei der WM voll angreifen

Das wird schwer für Jacqueline Lölling: Als Vizeweltmeisterin und Zweite des Gesamtweltcups hoch gehandelt, sind die Medaillen bei der Skeleton-WM in Innsbruck-Igls für die junge Pilotin aus Brachbach nach den ersten beiden der insgesamt vier Läufe erst einmal in weite Ferne gerückt. Lag die 21-Jährige nach dem ersten Durchgang noch aussichtsreich auf dem vierten Rang, hatte sie am Freitagmittag im zweiten Lauf größere Probleme mit der langsamer werdenden Bahn und rutschte auf Platz acht ab. Ihre Zuversicht hat Lölling aber nicht verloren. „Ich werde noch keinen Haken an die Sache machen“, sagte sie im Gespräch mit unserer Zeitung und meinte mit Blick auf die Entscheidung am Samstagmorgen: „Wichtig ist, dass ich locker bleibe und zwei ordentliche Läufe runterbringe. Man hat gesehen, dass auf dieser Bahn vieles möglich ist.“ Die Gründe für ihr Abschneiden analysierte die Brachbacherin selbstkritisch: „Die Bahn spielte vielleicht auch ein bisschen da rein, aber in erster Linie lag es an meiner Fahrt“, sprach sie von eigenen Fehlern. Vor dem dritten Lauf liegt Lölling 76 Hundertstelsekunden hinter ihrer führenden Teamkollegin Tina Hermann. Der Rückstand auf den Bronzeplatz, den dank Laufbestzeit die Deutsche Sophia Griebel erobert hat, beträgt nur 23 Hundertstel. ros Foto: dpa

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