Andernach

Oberliga: Strammes Programm für die DJK Andernach

Schon an diesem Freitag hat die DJK Andernach in der Basketball-Oberliga ihre nächste Aufgabe vor der Brust. Ab 19.30 Uhr empfängt die DJK den noch ungeschlagenen Tabellenführer MJC Trier.

Das Hinspiel, in dem für die Mannschaft um Coach Micky Vlajnic nichts zu holen war, liegt erst vier Wochen zurück. Die 54:89-Niederlage ist mit 35 Punkten Differenz die höchste, die die Mannschaft in den letzten Jahren einstecken musste. „Trier ist nicht ohne Grund bislang noch ungeschlagen. Wenn du nicht bereit bist, 110 Prozent zu geben, ist das Spiel schon so gut wie verloren“, erklärt Vlajnic.

Bei der DJK stehen einige personelle Veränderungen an. Der 46-jährige Routinier Milan Kriegel hängt aus persönlichen Gründen nach über 30 (!) Jahren als Spieler seine Basketballschuhe an den Nagel. Zudem wird Flügelspieler Reinhold Diener aufgrund von Problemen an der Achillessehne die nächsten acht Wochen pausieren müssen. „Das sind fünf oder sechs Spiele, in denen die anderen Guards umso mehr leisten müssen. Nichtsdestotrotz müssen wir anfangen, wieder 40 Minuten lang konzentriert und vor allem als Team zu funktionieren, in der Offensive genauso wie in der Defensive“, mahnt Vlajnic, der anfügt: „Das letzte Mal waren wir gerade bei den Rebounds zu passiv. Die Größe haben wir, wir müssen sie nur effektiver einsetzen.“

Viel Zeit zum Ausruhen bleibt den DJK-Akteuren nicht. Bereits am Sonntag, 18 Uhr, ist im punktgleichen Tabellennachbarn TV Kirchheimbolanden das nächste Team in Andernach zu Gast. „Für eine heimstarke Mannschaft haben wir zu Hause bislang nicht gut gespielt. Das soll sich am Sonntag ändern. Es kann nicht sein, dass man bei drei Heimspielen in Folge zwei bis drei Niederlagen kassiert“, sagt Vlajnic. „Wenn wir unseren Rhythmus haben und unser Spiel spielen, müssen wir uns vor niemandem in der Liga verstecken.“