Archivierter Artikel vom 21.01.2022, 17:35 Uhr
Koblenz

2. Bundesliga Pro B Männer: 1000 Zuschauer dürfen zu den Baskets Koblenz

Die EPG Baskets Koblenz stehen vor dem letzten Saisondrittel der Hautprunde in der 2.Basketball-Bundesliga Pro B Süd. Sieben Spiele hat die Mannschaft von Trainer Mario Dugandzic noch zu absolvieren.

Von Lutz Klattenberg
Dreimal hintereinander haben die Koblenzer Baskets gegen Oberhaching verloren, am Sonntag wollen Dominique Johnson (am Ball) und seine Mitspieler den ersten Sieg gegen die Bayern holen. Foto: Wolfgang Heil
Dreimal hintereinander haben die Koblenzer Baskets gegen Oberhaching verloren, am Sonntag wollen Dominique Johnson (am Ball) und seine Mitspieler den ersten Sieg gegen die Bayern holen.
Foto: Wolfgang Heil

Fünf davon in der heimischen CGM Arena auf dem Koblenzer Oberwerth, beginnend mit der Partie am Sonntag (17 Uhr) gegen die TSV Oberhaching Tropics. Wenn die Hausaufgaben siegreich gestaltet werden, könnte es im vorletzten Auswärtsspiel bei den Dresden Titans (6. Februar) zu einem vorentscheidenden Duell um den ersten Platz kommen.

„Natürlich wollen wir unsere Heimspiele immer gewinnen, aber wir schauen noch nicht so weit voraus. Momentan sind wir froh, dass wir ganz in Ruhe und ohne Randerscheinungen arbeiten können, und wir wollen unseren Nutzen daraus ziehen. Wir wollen uns Woche zu Woche weiterentwickeln und dann zu den Play-offs unseren besten Basketball spielen“, sagt Dugandzic.

Zuletzt wirkten die Rhein-Mosel-Städter sehr gefestigt; vier Siege in Folge sprechen eine klare Sprache. Anfang November hatte das noch anders ausgesehen, als Koblenz in Oberhaching verlor und danach zwei weitere Niederlagen kassierte. Das 64:87 in Oberhaching war sogar die höchste Saisonpleite für die Baskets, und im dritten Aufeinandertreffen mit den Oberbayern war es dritte Niederlage. Von einem Angstgegner will Dugandzic aber nichts wissen. „Ich kann nur für die Niederlage dieser Saison sprechen, und die liegt definitiv an uns. Wir waren dort einfach nicht auf der Höhe. Man muss Oberhaching aber natürlich maximalen Respekt erweisen. Die leisten dort ganz hervorragende Arbeit und haben eine abgezockte Truppe zusammen.“ Tatsächlich ist Oberhaching die Überraschungsmannschaft dieser Saison. Anfang Januar klopfte die Mannschaft von Trainer Mario Matic sogar ganz oben an. In den Spitzenduellen in Dresden und gegen Ulm waren die Tropics jedoch zuletzt unterlegen. Die Play-offs sollten dennoch nicht in Gefahr geraten, zu gefestigt wirkt die Mannschaft in dieser Spielzeit. Angeführt wird Oberhaching von Ex-Bayern-Akteur Janosch Kögler, der zugleich Topscorer ist. Aufbauspieler Omari Knox besorgt die zweitmeisten Zähler im Schnitt, stand im Hinspiel aber noch nicht im Kader der Oberhachinger. Und auf Flügelspieler Peter Zeis dürften die Koblenzer ein besonderes Augenmerk legen. Der 32-jährige Ex- Bundesligaprofi trumpfte gegen die Rhein-Mosel-Städter in den drei Duellen regelmäßig auf und erzielte dabei insgesamt 61 Punkte.

Zum Koblenzer Personal gibt es dieser Tage wenig zu sagen. Und das ist eine gute Nachricht. „Alle sind soweit fit. Wir haben uns nach der langen Fahrt nach München gut regeneriert. In diesen Tagen ist die Belastungssteuerung ganz wichtig. Da bin ich als Trainer gefragt und alle Spieler ziehen gut mit“, berichtet Dugandzic. Ebenfalls gute Nachrichten kamen unlängst hinsichtlich der Zuschauer. Unter 2G-Plus-Regelung sind am Sonntag 1000 Zuschauer aus Koblenz und der Region auf dem Oberwerth zugelassen. „Wir freuen uns wirklich sehr, dass wir vor Publikum spielen dürfen. Die Mannschaft weiß das große Engagement wirklich zu schätzen. Den Verantwortlichen gebührt viel Dank für die Organisation“, sagt Dugandzic.

Von unserem Mitarbeiter

Lutz Klattenberg