Immer dran an den Besten, aber am Ende als Sechste ihres Vorlaufs nicht im Finale: Olivia Gürth (hinten links) zeigte bei den Weltmeisterschaften in Tokio ein starkes Rennen und verpasste ihr großes Ziel denkbar knapp. Michael Kappeler. picture alliance/dpa
Die Zeit war sehr gut am Ende einer schwierigen Saison, ihr großes Ziel hat Olivia Gürth trotzdem verpasst. Als Sechste ihres Vorlaufs verpasste die Diezerin bei der Leichtathletik-WM das Finale knapp. Der Blick auf die anderen Zeiten schmerzt.
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Mit dem fünften Schritt war der Stecker endgültig gezogen, nichts ging mehr bei Olivia Gürth. Hatte sie vor einem Jahr bei den OIympischen Spielen in Paris für den Bruchteil einer Sekunde zu früh gejubelt und so den Einzug in den Endlauf über 3000 Meter Hindernis im Überschwang der Gefühle verspielt, ging die 23-jährige Diezerin in der Nacht von Sonntag auf Montag bis über die Ziellinie hinaus an ihre Grenzen.