Handball-Rheinhessenliga: Beim 41:25 trifft Franziska Teuscher 17 Mal - Fehler der HSG Nahe-Glan bestraft: HSV Sobernheim zeigt im Derby eine Gala-Vorstellung
Freie Bahn hat Feline Teuscher vom HSV Sobernheim. Ihre Schwester Franziska steuert 17 Treffer zum Sieg über die HSG Nahe-Glan bei. Foto: Klaus Castor Castor Klaus neu. Klaus Castor
Bad Sobernheim. Es gibt Tage, da läuft es einfach. Einen solchen hatten die Handballerinnen des HSV Sobernheim im Rheinhessenliga-Derby erwischt. Beispiel gefällig? Torhüterin Nina Schmall sieht, dass Franziska Bamberger nach vorne stürmt, passt den Ball quer über das Spielfeld, ihre Teamkollegin fischt ihn gekonnt aus der Luft, nimmt Maß und zimmert ihn in die Maschen. Es war der Treffer zum 33:20 und er sagte vieles aus über die Kräfteverhältnisse in der Bad Sobernheimer Dümmler-Halle. Während dem HSV nahezu alles gelang und mit jeder erfolgreichen Aktion das Selbstvertrauen weiter wuchs, tat sich die HSG Nahe-Glan schwer, ihre Qualitäten aufs Spielfeld zu bringen. Und so endete das Lokalduell mit einem 41:25 (20:12)-Triumph der Gastgeberinnen und damit wesentlich klarer, als von vielen im Vorfeld erwartet.
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Für die Nahe-Glan-Handballerinnen, die in der Vorsaison ungeschlagen geblieben und erst in der Aufstiegsrunde zur Oberliga gescheitert waren, ein ungewohntes Gefühl. „Es war ein bisschen schwierig für die Mädels, Ruhe zu bewahren. Wir haben versucht, stressfrei in das Spiel zu gehen.