Österreich gegen Argentinien
Trotz Messi: Rangnick schlägt Wette auf Österreich vor
WM 2026 - Österreich Training
Ralf Rangnick spricht auf der Pressekonferenz vor dem Duell Österreichs mit Argentinien.
Georg Hochmuth. DPA

Ralf Rangnick gibt eine sehr spezielle Antwort auf die Favoriten-Frage im Duell mit Argentinien. Er spricht auch darüber, warum er an eine Überraschung glaubt und wie er Lionel Messi stoppen will.

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Arlington (dpa) – Österreich nur Außenseiter gegen Argentinien? Ja, aber gerade deswegen ein guter Tipp für Sportwetten – glaubt zumindest Ralf Rangnick. «Wer sehr, sehr viel Geld gewinnen möchte, der geht noch in die Wettbüros und setzt – keine Ahnung, wie viel er übrig hat – auf einen Sieg für Österreich», sagte Österreichs Nationaltrainer bei der Pressekonferenz vor dem Duell mit dem Weltmeister heute Abend (19.00 Uhr MESZ/ARD und MagentaTV) im Dallas-Stadion.

Das sei so, «weil jeder davon ausgeht und der Algorithmus, dass wir das Spiel höchstwahrscheinlich nicht gewinnen», sagte Rangnick: «Wir spielen against all odds.» Gegen jede Chance also. Bei den Wettanbietern liegt Österreichs Siegquote ungefähr bei 6,5. Das bedeutet: Wer zehn Euro setzt und richtig liegt, erhält 65 Euro zurück.

Er halte ein Remis und auch einen Sieg dennoch für möglich, äußerte der 67-Jährige: «Weil wir reden trotzdem über eine Mannschaftssportart und wir haben die Möglichkeit, über unseren eigenen Auftritt, über unsere Strategie, über unseren Stil, wie wir spielen, gepaart mit der nötigen Energie und dem Mut, das Spiel eben auch auf unsere Seite zu ziehen, und darauf wird es ankommen.»

So will Österreich Messi stoppen

Mit Teamstärke will Rangnick auch Ausnahmekönner Lionel Messi stoppen. «Und klar, sie haben mit Messi wahrscheinlich den besten Spieler, den es bis heute jemals gegeben hat, und wir müssen zeigen, dass wir eine der besten Teams, eine der besten Mannschaften sind bei dieser WM», forderte der frühere Bundesligacoach. Für eine Überraschung brauche es vielleicht sogar «die beste Leistung, die wir in meiner Amtszeit bisher gezeigt haben».

Dass Messi defensiv kaum noch mitarbeitet und Argentinien damit im Gegenpressing «schon einen Spieler weniger» hat, macht es für seine Mannschaft nicht zwingend leichter. Dieses Verhalten mache Messi «gefährlich, weil er dann oftmals auch in einem zunächst mal vielleicht unbewachten Bereich freisteht oder parkt».

© dpa-infocom, dpa:260621-930-259898/1

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