Winston-Salem (dpa) - Sport-Geschäftsführer Andreas Rettig vom Deutschen Fußball-Bund hat über den Druck vor dem anstehenden Sechzehntelfinale bei der WM gegen Paraguay gesprochen. «Wir wissen, dass wir nun das Messer am Hals haben in den K.o.-Spielen. Das hatten wir schon einmal gegen die Slowakei. Auch da war der Druck groß. Wir werden am Montag das Slowakei-Gesicht sehen und nicht das Ecuador-Gesicht», sagte der 63-Jährige bei MagentaTV vor der Partie der DFB-Elf am Montag (22.30 Uhr/ZDF und MagentaTV).
Rettig spielte auf die Partie gegen die Slowakei an im November an, als den Deutschen in der WM-Quali bei einer Pleite eine unangenehme Extraschicht in den WM-Playoffs drohte. Doch die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann bewältigte den Druck, siegte deutlich mit 6:0 und löste das WM-Ticket.
Die 1:2-Pleite gegen Ecuador zuletzt sei laut Rettig verdient gewesen. «Da muss man nichts schönreden», sagte er. Er zeigte zugleich wenig Verständnis für Kritik an Nagelsmann. «Ich muss schon schmunzeln, dass einige nach dem Spiel erstaunt waren, wie Julian Nagelsmann seine Spieler verteidigt. Das erwarte ich von einem Trainer», bekräftigte der Funktionär.
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