Vorrunde nicht überstanden
Nach WM-Aus: Schottlands Trainer tritt zurück
Steve Clarke
Steve Clarke hat seinen Rücktritt erklärt.
Nick Potts. DPA

Ein paar Tage durfte Schottland zittern, ob es nicht doch für die K.-o.-Runde bei der Fußball-WM reicht. Tat es nicht - und deshalb verkündet Nationaltrainer Steve Clarke eine Entscheidung.

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Houston (dpa) – Der schottische Nationaltrainer Steve Clarke hat sein Amt nach dem feststehenden Aus bei der Fußball-WM niedergelegt. «Natürlich sind wir alle enttäuscht, dass wir bereits in der Gruppenphase der Weltmeisterschaft ausgeschieden sind», sagte Verbandschef Ian Maxwell einer Mitteilung zufolge. «Dennoch dürfen wir die unbestreitbaren Fortschritte unter Steve in den vergangenen sieben Jahren nicht aus den Augen verlieren.»

Schottland hatte in der Gruppe C hinter Brasilien und Marokko mit drei Punkten nur Platz drei belegt. Nach mehreren Tagen Wartezeit stand das Aus dann nach weiteren Gruppenspielen am Samstagabend endgültig fest.

Der 62 Jahre alte Clarke dankte seinen Spielern in einem offenen Brief. «Ohne sie hätten wir all die Erinnerungen, die wir seit 2019 bis heute gesammelt haben, niemals erleben können», sagte er. «Sie verdienen jedes Lob und jede Anerkennung, die ihnen entgegengebracht wird, und es war mir eine große Ehre, ihr Trainer zu sein.»

«Tartan Army» trinkt Boston leer

Die schottischen Fans hatten während der WM in den USA, Kanada und Mexiko ordentlich für Stimmung gesorgt. Um die Welt ging unter anderem die Nachricht, dass die sogenannte «Tartan Army» im Spielort Boston sämtliche Biervorräte ausgetrunken haben soll.

Der Verband rühmte Clarke, der die Nationalmannschaft im Mai 2019 übernommen hatte, als den erfolgreichsten Nationaltrainer, den das Land je gehabt habe. Die Schotten hatten sich zum ersten Mal seit 28 Jahren wieder für die Endrunde qualifiziert. Clarke habe seinen Auftrag «mehr als erfüllt», sagte Maxwell.

© dpa-infocom, dpa:260628-930-296210/1

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