Fußball
Nach frühem WM-Aus: Tschechiens Trainer ist Job los
Miroslav Koubek
Miroslav Koubek ist seinen Job als Nationaltrainer Tschechiens los.
Fernando Llano. DPA

Nur ein Punkt aus drei Spielen, K.-o.-Runde verpasst: Tschechiens katastrophale WM hat Konsequenzen für den Coach. Der erhebt schwere Vorwürfe gegen die heimische Presse.

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Prag (dpa) – Wenige Tage nach dem enttäuschenden Vorrunden-Aus bei der Weltmeisterschaft ist Miroslav Koubek seinen Job als Nationaltrainer Tschechiens los. Beide Seiten hätten sich auf ein Ende der Zusammenarbeit verständigt, teilte der tschechische Fußball-Verband mit.

Nach dem WM-Misserfolg habe er sich dazu entschieden, seinen Rücktritt anzubieten, sagte Koubek laut Verbands-Pressemitteilung. In dieser erhob der 74-Jährige auch schwere Vorwürfe gegenüber der heimischen Presse: «Zu meiner Entscheidung hat auch die Medienkampagne beigetragen, die auf einer Reihe von Halbwahrheiten und Erfindungen gegen meine Person beruhte.»

Ursprünglich wollte Koubek weitermachen

Unmittelbar nach dem 0:3 gegen Mitgastgeber Mexiko im letzten Gruppenspiel hatte Koubek einen Rücktritt noch ausgeschlossen. «Ich habe einen Vertrag und ich gebe nie auf», hatte er gesagt: «Darüber denke ich nicht mal nach.»

Koubek trainiert die Tschechen seit Dezember vergangenen Jahres und führte das Team über die Playoffs zur ersten WM-Teilnahme seit 20 Jahren.

© dpa-infocom, dpa:260629-930-305707/1

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