Fußball-WM
Kurioser Fund: Argentinien lacht über Pickfords Spickzettel
Jordan Pickford
Englands Nationaltorhüter Jordan Pickford hatte umsonst einen Spickzettel fürs Elfmeterschießen vorbereitet.
Tom Weller. DPA

Jordan Pickfords geheimer Spickzettel fällt nach Englands Halbfinal-Aus ausgerechnet Messi und Co. in die Hände. Was draufstand und warum die Notizen des englischen Fußball-Torhüters nutzlos waren.

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Atlanta (dpa) – Jordan Pickford war auf alles vorbereitet – nur nicht darauf, dass sein Elfmeter-Spickzettel nach dem WM-Aus ausgerechnet die Argentinier zum Lachen bringen würde. Statt im Elfmeterschießen zum Einsatz zu kommen, landete der geheime Matchplan des englischen Nationaltorhüters in den Händen des Finalisten – und wurde zum Hit in den sozialen Medien.

Auf seiner Trinkflasche klebte ein Zettel mit Notizen, in welche Ecke die einzelnen argentinischen Schützen bevorzugt schießen – und wohin Pickford entsprechend springen wollte. Dazu kam es allerdings nie: Argentinien gewann das Halbfinale nach einem späten Doppelschlag noch mit 2:1 in der regulären Spielzeit und zog ohne Elfmeterschießen ins Finale ein.

Argentiniens Fitnesstrainer veräppelt Pickford

Lionel Messi und mehrere Mitspieler studierten neugierig den umsonst geschriebenen Spickzettel, lachten und reichten die Flasche untereinander weiter. Der Fitnesstrainer der Argentinier, Luis Martin, teilte ein entsprechendes Bild auf Instagram und schrieb spöttisch: «Schade, dass wir nicht denselben Plan hatten.» Später löschte er den Beitrag.

Für Pickford waren die akribischen Vorbereitungen zwar vergeblich – immerhin bekam sein Matchplan im Nachhinein noch ein prominentes Publikum.

© dpa-infocom, dpa:260716-930-392633/1

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