Fußball-WM
«Hand Gottes» bewegt Englands Fußball und Tuchel bis heute
WM 2026 - England - DR Kongo
Tuchels Engländer sind noch im Turnier.
Martin Rickett. DPA

Im Aztekenstadion gab es vor 40 Jahren eines der legendärsten Spiele der WM-Geschichte. Was Maradona im Jahr 1986 mit Englands nächster Prüfung zu tun hat.

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Mexiko-Stadt (dpa) – Um ein legendäres Tor zu erzielen wie Fußball-Legende Diego Maradona, fehlen Harry Kane eigentlich alle Zutaten. Englands Kapitän ist mit 1,88 Metern groß genug, dass er anders als Argentiniens Idol (1,65 Meter) mit dem Kopf zum Ball gehen kann und nicht «Die Hand Gottes» benutzen muss. Und: Kane wird ein solches Tor auch deshalb nicht erzielen können, weil sich dann zügig der Video Assistant Referee (VAR) aus Dallas melden würde.

Trotz allem hat Nationaltrainer Thomas Tuchel die Hoffnung, dass die Engländer etwas Wiedergutmachung erfahren, wenn sie am Sonntag (Ortszeit) nach 40 Jahren ins legendäre Aztekenstadion von Mexiko-Stadt zurückkehren. «Ich hoffe, wir können endlich Frieden mit dem Stadion schließen», sagte Tuchel, dessen Mannschaft auf Co-Gastgeber Mexiko trifft, englischen Medien.

Tuchel: «Werden das Ganze umdrehen»

Maradona erzielte beim berühmten 2:1 gegen England nicht nur sein berühmtes Handtor, sondern wenige Minuten später auch das sogenannte «Jahrhunderttor». Bei diesem umkurvte Argentiniens Ikone von der Mittellinie aus die komplette englische Defensive und schoss schließlich zum 2:0 ein.

Tuchel sagte: «Es wird sich für uns auszahlen. Wir werden es zurückbekommen. Es ist Karma. Das Karma wird zu uns zurückkehren. Wir werden das Ganze umdrehen.» Während Mexiko im bisherigen Turnier noch keine Probleme hatte, musste England gegen die Demokratische Republik Kongo lange einem 0:1 hinterherlaufen. Der späte Siegtreffer von Bayern-Torjäger Kane war zwar kein Jahrhunderttor, aber eines der schönsten der bisherigen WM.

© dpa-infocom, dpa:260702-930-325215/1

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