Fußball-WM
Mexiko: USA wollten Irans Nationalteam nicht unterbringen
Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum
Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum.
Presidencia de México. DPA

Die iranische Nationalmannschaft wird ihr WM-Quartier nun nicht in den USA beziehen, sondern im mexikanischen Tijuana. Das sagt Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum zu den Gründen.

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Mexiko-Stadt (dpa) - Der Grund für die nun geplante Verlegung des WM-Quartiers der iranischen Nationalmannschaft nach Mexiko war laut Präsidentin Claudia Sheinbaum die mangelnde Bereitschaft der USA, das Team aufzunehmen. «Die Vereinigten Staaten wollen nicht, dass die iranische Nationalmannschaft in den USA übernachtet», sagte die mexikanische Staatschefin.

Laut Sheinbaum habe die FIFA Mexiko gefragt, ob es bereit wäre, die Iraner unterzubringen. Die Antwort sei gewesen: «Ja, kein Problem, wir haben keinerlei Einwände», so die Staatschefin. 

Der neue Standort der Iraner wird die an der Grenze zu den USA gelegene mexikanische Stadt Tijuana sein, wie nun auch die FIFA bestätigte. Einzelheiten würden noch geprüft, hatte Sheinbaum kurz zuvor gesagt.

Anreise nach Los Angeles nun kürzer

Ursprünglich sollte das Nationalteam des Irans in Tucson im US-Bundesstaat Arizona unterkommen. Mehdi Tadsch, Präsident des iranischen Fußballverbandes, hatte als offiziellen Grund für die Verlegung des Quartiers die Entfernung nach Los Angeles genannt, wo der Iran seine ersten beiden Gruppenspiele gegen Neuseeland und Belgien bestreitet. Durch die Nähe des Quartiers zur US-amerikanischen Grenze betrage die Anreise nach Los Angeles nur eine knappe Stunde. Auch die Probleme im Zusammenhang mit Visa und der Einreise seien so weitestgehend geklärt, sagte der Verbandspräsident.

Der Iran befindet sich seit Ende Februar in einem militärischen Konflikt mit den USA. Die Einreise der iranischen Nationalmannschaft in die Vereinigten Staaten hatte für Diskussionen gesorgt. Zuletzt hatten sich Vertreter des iranischen Fußballverbandes mit der FIFA in Istanbul getroffen, um über die WM-Teilnahme des Irans zu sprechen.

© dpa-infocom, dpa:260525-930-128193/2

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