„Der Endspurt der vergangenen Saison war Wahnsinn. Erst die Meisterschaft und dann das Highlight mit dem Sieg im Kreispokal“, beschreibt Christian Schröder, Vorsitzender des TuS Stromberg und Sportlicher Leiter, für die Verantwortlichen der SG seine Gefühle. Er ergänzt: „Unser Trainerteam hat eine fantastische Arbeit geleistet, und unsere Spieler haben mit ihrem Zusammenhalt, ihrem Ehrgeiz und dem tollen Fußball ein absolutes Ausrufezeichen im Kreis gesetzt. So machen ambitionierter Freizeitsport und ehrenamtliche Tätigkeit so richtig Spaß.“
Auch mit der laufenden Saison sind die Verantwortlichen der SG Soonwald sehr zufrieden. So liegt die erste Mannschaft mit Platz fünf in einer starken A-Klasse und mit dem erneuten Vorstoß ins Halbfinale des Kreispokals absolut auf Kurs. Die zweite Mannschaft belegt mit nur einer Saisonniederlage den zweiten Platz in der C-Klasse.
„Bei dieser Ausgangslage habe ich die Vertragsverlängerung für einen Selbstläufer gehalten“, sagt Schröder mit einem Schmunzeln, aber „Pusher“, so lautet der Spitzname von SG-Trainer Sebastian Grünewald, blieb seiner Linie treu. „Nur, wenn ich die absolute Unterstützung der gesamten Mannschaft habe, sie erreiche und ihre Bereitschaft spüre, alles zu geben, um weitere Schritte in unserer Entwicklung zu gehen, kann ich auch selbst volle Leistung bringen“, lautete seine Bedingung zur Zusage.
Die Mannschaft bestätigte ihn gerne in seinem Ehrgeiz, und so sind die Soonwälder froh, auch die kommende Saison zusammen in Angriff zu nehmen. „Natürlich wollen wir die Saison gut zu Ende spielen und so lange wie möglich in Sichtweite der Spitzenteams bleiben, wir wollen aber auch uns und unser Spielsystem weiterentwickeln, um nächstes Jahr noch erfolgreicher zu sein“, sagt Grünewald. „Dazu haben wir das Halbfinale im Kreispokal als Bonusspiel, es wäre fantastisch, noch mal im Finale zu stehen“, ergänzt Sven Scholl, Grünewalds Trainerpartner. Am Ostermontag erwarten die Soonwälder den Ligakontrahenten TSV Hargesheim.
Einen vielversprechenden Einstieg in die Trainerarbeit bei den Männern feierte Viktor Kraitor mit der zweiten SG-Mannschaft. Auch er hat für eine weitere Saison zugesagt. „Wir trainieren eigenständig, aber gleichzeitig stimmen wir uns im Trainerteam ab. Auch die Durchlässigkeit ist gewährleistet“, zeigt sich Kraitor zufrieden und fügt an: „Mit der Mischung aus jungen, hungrigen Spielern und einigen erfahrenen Akteuren haben wir eine tolle Mannschaft, die in der C-Klasse mit jedem Gegner mithalten kann. Wir wollen so lange wie möglich um den Aufstieg mitspielen.“ Schröder ergänzt: „Die Aufstiegsspiele wären als emotionales Highlight toll. Aber auch, wenn es dieses Jahr mit dem Aufstieg nicht klappen sollte, ist das kein Beinbruch. Dann muss es Viktor nächste Saison richten.“ red