Längst vergessene Sportplätze
Rochusfeld wird wegen Orchideenpracht zum Politikum
Das Rochusfeld in Sargenroth mit Blickrichtung zum 1902 erbauten Bismarckturm: Das Grün mit der Laufbahn und den Sprunggruben is
Das Rochusfeld in Sargenroth mit Blickrichtung zum 1902 erbauten Bismarckturm: Das Grün mit der Laufbahn und den Sprunggruben ist die älteste Sportstätte im Hunsrück. Schon Ende des 19. Jahrhunderts fanden hier die „Sedan-Spiele“ statt, eine sportliche „Erinnerung“ an die historische Schlacht 1870 in Frankreich. Der Sportplatz war vor allem für Turner und Leichtathleten die Heimat (und ist es mit dem Gaubergfest, das am Sonntag zum 88. Mal stattfindet, immer noch), hier entstand 1920 der Turngau Hunsrück. Zwischen den 1950er- und 1970er-Jahren wurde auf dem Rochusfeld aber auch Fußball gespielt.
B&P Schmitt

Ein längst vergessener Sportplatz im Hunsrück wurde Anfang der 1980er-Jahre zum Zankapfel: Auf dem Rochusfeld in Sargenroth rollte einst der Fußball, bis seltene Orchideen und ein engagierter Lehrer und Botanik-Liebhaber einen Streit auslösten.

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Während der Corona-Zeit sind 44 „Längst vergessene Sportplätze der Region“ am Rhein, im Hunsrück, in der Mosel und in der Eifel in unserer Serie wieder zum Leben erweckt worden. Mit ein paar Jahren Verspätung kommt noch ein 45. Sportplatz dazu, auf dem keine zwei Jahrzehnte der Fußball rollte, aber der die traditionsreichste Sportstätte im Hunsrück ist – das Rochusfeld zwischen Nunkirche und Bismarckturm in Sargenroth.

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Serie: Längst vergessene Sportplätze Sport

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