Fußball Rheinlandliga-Absteiger darf hoffen - Koblenzer stehen in der Kritik
Schafft der TuS-Rückzug einen Platz für Windhagen?
Zwei Spielzeiten lang spielten der SV Windhagen (weiße Trikots) und die zweite Mannschaft der TuS Koblenz in der Rheinlandliga gegeneinander. Jetzt trennen sich die Wege – so oder so. Foto: Creativ/Heinz-Werner Lamberz (RZ-Archiv)
Heinz-Werner Lam

Windhagen/Koblenz. Wer am Mittwochvormittag den Spielplan der Fußball-Rheinlandliga für die kommende Saison studierte, der staunte: Nur 17 Mannschaften sollen demnach am letzten Juli-Wochenende den Spielbetrieb aufnehmen, die SG Andernach hat am ersten Spieltag frei. Die TuS Koblenz, verstrickt ins Insolvenzverfahren und mit der ersten Mannschaft in die Oberliga abgestiegen, hatte Spielleiter Bernd Schneider zuvor telefonisch angekündigt, ihre zweite Mannschaft aus der Rheinlandliga abzumelden – „wie von allen internen und externen Beobachtern erwartet“, zürnt Josef Konrads in einer E-Mail an Armin Bertsch, den Geschäftsführer des Fußballverbands Rheinland (FVR).

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Konrads ist Vorsitzender des SV Windhagen, der als Drittletzter der Tabelle aus der höchsten Verbandsklasse abgestiegen ist und die Entwicklung bei der TuS zuletzt sehr aufmerksam beobachtete in der Hoffnung, ein eventuelles Aus für die TuS-Zweite könne dem SVW von der nördlichen Landesgrenze doch noch eine Zukunft in der Rheinlandliga bescheren.

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