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Kirchberg

Kirchberg in der Kälte heißer als Morbach: Sehn-Henn als Sinnbild, Heimer trifft doppelt

Symbolisch: Kirchbergs Patrick Sehn-Henn (links) blockte in der 73. Minute gegen Morbachs Max Heckler einen Schuss per Grätsche und feierte das beim 2:0 des TuS im Nachholspiel wie ein Tor.  Foto: Photo-Moments by Dennis Irmiter
Symbolisch: Kirchbergs Patrick Sehn-Henn (links) blockte in der 73. Minute gegen Morbachs Max Heckler einen Schuss per Grätsche und feierte das beim 2:0 des TuS im Nachholspiel wie ein Tor. Foto: Photo-Moments by Dennis Irmiter
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Es war die 73. Minute, als Kirchbergs Patrick Sehn-Henn heranrauschte und mit seiner langen linken „Gräte“ sieben Meter vor dem Tor den Schussversuch von Morbachs Max Heckler zur Ecke blockte. Sehn-Henn sprang auf, ballte die Fäuste, feierte die Grätsche wie ein Tor – mindestens. Die folgende Ecke klärte er noch mit dem Kopf. Spätestens da war ziemlich klar, dass der TuS im Nachholspiel der Fußball-Rheinlandliga zu Hause gegen den FV Hunsrückhöhe Morbach keinen Treffer kassieren sollte.

Da Jonas Heimer zu diesem Zeitpunkt schon zweimal getroffen hatte, hieß es am Ende verdient 2:0 (1:0). Sehn-Henns Aktion stand sinnbildlich für das, was die Kirchberger sich vorgenommen hatten, nämlich durch viel Leidenschaft, Ordnung und einfachem Spiel die drei Punkte am Wasserturm zu behalten. „Ich muss der Mannschaft ein Riesenkompliment machen, ...