Walking-Football in Neitersen
Die „Walking Dad’s“ krönen sich zum Sieger
Der zweite „WSN-Walking-Football „Budenzauber“ war ein voller Erfolg. Alle Teams waren nach dem gelungenen Abend hochzufrieden.
Jens Kötting

Zum zweiten Mal fand der „WSN-Walking-Football Budenzauber“ statt. Sechs Teams kämpften beim „etwas anderen“ Fußball um den Titel.

Am Samstag fand zum zweiten Mal der „WSN-Walking-Football Budenzauber“ in der Wiedhalle in Neitersen statt. Die Wiedbachtaler Sportfreunde Neitersen unter der Federführung von Ralf Keilhauer – zuständig für Walking Football in der Kommission Freizeit- und Breitensport im FV Rheinland – begrüßten hierzu sechs Teams, die im Modus „Jeder gegen Jeden“ den Sieger ermittelten.

Endspiel um den Titel

Nach dreieinhalb Stunden stand der Sieger fest. Unter der sicheren Leitung von den beiden Schiedsrichtern Ulrich Fenstermacher und Kreisschiedsrichterobmann Detlef Schütz wurde in einem „ungewollten“ Endspiel zwischen den „Walking Dad’s“ und dem VfB Polch der Turniersieger ermittelt. Nach je vier Siegen standen beide Teams bei 12 Punkten und so war vor dem finalen Aufeinandertreffen schon klar, dass der Sieger das Turnier gewinnt. Nach spannungsgeladenen und emotionalen zwölf Minuten setzten sich die „Walking Dad’s“ letztendlich mit 3:0 durch.

Dritter wurden die Kicker von „Walking Union“ (Remagen, Birresdorf und Fritzdorf), gefolgt von den Wiedbachtaler Sportfreunden Neitersen, dem SV Hellenhahn und dem TuS Hachenburg. Die „Walking Dad’s“ hatten nicht nur alle fünf Spiele gewonnen, sondern mit 25 erzielten Toren auch die meisten Treffer geschossen und mit nur acht Gegentoren auch die wenigsten kassiert. Nach dem Turnier dankte Organisator Keilhauer vor allem den beiden Schiedsrichtern, da „es nicht immer einfach zu pfeifen ist, da es etwas anderes als normaler Fußball ist. Man muss schon genau beobachten, ob jemand vorher gelaufen ist oder, ob der Ball zu hoch gespielt wurde“.

„Es waren spannende Spiele und alle hatten Spaß.“
Ralf Keilhauer, Organisator „WSN-Walking-Football Budenzauber“

In den Spielen über je zwölf Minuten dürften die Akteure nicht laufen, sondern nur gehen, das heißt, ein Fuß musste immer auf dem Hallenboden sein und der Ball musste immer flach gehalten werden. Auch die einzelnen Teams waren nach dem Turnier hochzufrieden und kündigten ihre Teilnahme für 2026 bereits an. „Es waren spannende Spiele und alle hatten Spaß“, so Keilhauer nach dem Turnier.

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