Archivierter Artikel vom 11.05.2017, 19:25 Uhr
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Region Nahe

Hochspannung an der Spitze und im Keller

In der Fußball-Bezirksliga bahnt sich langsam, aber sicher eine Entscheidung im Titelrennen an. Nachdem sich über die gesamte Saison zahlreiche Vereine um den ersten Platz gestritten haben, spricht zwei Spieltage vor Schluss vieles für Karadeniz Bad Kreuznach, den aktuellen Primus. Die Nahestädter haben nach ihrem 12:3-Kantersieg gegen den FSV Bretzenheim alle Trümpfe in der Hand. Zwei Punkte stehen sie vor dem TSV Langenlonsheim/Laubenheim, der vergangene Woche nicht über ein 3:3 bei der SG Hoppstädten-Weiersbach hinauskam und nun auf Ausrutscher der Björn-Trinks-Auswahl angewiesen ist. Karadeniz ist am Sonntag beim starken Aufsteiger, der SG Schmittweiler/Callbach/Reiffelbach/Roth, gefordert. Die SG kann dem Tabellenführer durchaus gefährlich werden, hat als Vierter rechnerisch sogar noch die Chance auf Platz zwei. Dafür müssten die Langenlonsheimer aber alle Spiele verlieren, und der Dritte, Eintracht Kreuznach II, dürfte allenfalls noch einen Zähler holen. Unabhängig davon werden die Schmittweilerer alles dafür tun, um eine gelungene Saison mit einem Heimsieg abzuschließen. Gewinnen dagegen die „Löwen“, werden deren Blicke nach Langenlonsheim und in die eigene Stadt gehen. Zum einen hat der FCV Merxheim die Möglichkeit, Karadeniz zum Meistertitel zu verhelfen. Der FCV gastiert beim TSV Langenlonsheim/Laubenheim und würde Karadeniz bereits mit einem Punktgewinn einen großen Gefallen tun. Doch auch Stadtrivale SG Eintracht Bad Kreuznach II könnte noch auf Platz eins springen. Drei Punkte trennen die SGE von den Salinental-Kickern. Schlägt die Eintracht daheim die SG Hoppstädten, würde sich die Meisterschaftsfrage erst am letzten Spieltag klären. Für die SGE-Reserve dürfte es in erster Linie darum gehen, den Kontakt zum Zweiten aus Langenlonsheim zu halten. Der ist schließlich nur einen Zähler vornedran.

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