Archivierter Artikel vom 19.11.2015, 17:46 Uhr
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Idar-Oberstein

SC Idar: 23-Tore-Sturm fängt wieder an

Zwei Spitzen oder ein Angreifer? Diese Frage stellt sich Murat Yasar, der Trainer des SC Idar-Oberstein Woche für Woche und also auch vor dem Verbandsliga-Heimspiel am Samstag gegen den FV Dudenhofen (Anpfiff um 15 Uhr). Tatsächlich scheint es so zu sein, als wäre der SC im 4:4:2-System, also mit zwei klaren Angreifern, meist Lucas da Silva und Casmir Mbachu gefährlicher und damit auch erfolgreicher. Coach Yasar sieht das etwas differenzierter und bestätigt einerseits, dass Gegner mit der Offensivwucht eines SC Idar im Zwei-Spitzen-System enorm zu kämpfen hätten. Andererseits weist der Trainer daraufhin, dass das Zwei-Spitzen-System immer wieder die defensive Stabilität seines Teams belastet. Nämlich dann, wenn die Angreifer die defensivtaktischen Vorgaben nicht einhalten. „Entscheidend ist die taktische Disziplin“, sagt Yasar, „wenn die gegeben ist, dann sind wir wohl im 4:4:2 tatsächlich besser aufgestellt.“ Viel zu oft im bisherigen Saisonverlauf musste der Trainer diese Disziplin während einer Partie immer wieder einfordern. Zuletzt beim 4:1-Sieg in Kandel allerdings funktionierte das System prächtig. Angriffswucht und taktische Disziplin blieben in der Balance, und so beantwortet sich auch die eingangs gestellte Frage. Gegen Dudenhofen wird der SC mit zwei Spitzen antreten. „Wenn jetzt nicht jemand in der Abschlusseinheit übermäßig schlecht trainiert und keiner ausfällt, dann gibt es keinen Grund was zu ändern“, bestätigt Yasar.

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