Archivierter Artikel vom 23.01.2022, 18:04 Uhr
Engers

Zwei Neulinge zum Start der Vorbereitung: FV Engers holt Simons und Dreidoppel

Am heutigen Montagabend startet der Fußball-Oberligist FV Engers in die Vorbereitung nach der Winterpause. Obwohl der FVE sich bereits im November 2021 für die Meisterrunde in der Oberliga-Rheinland-Pfalz/Saar qualifiziert hat, müssen die Engerser noch zwei ausgefallene Vorrundenspiele in der Gruppe Nord nachholen.

Von Ludwig Velten

Zudem war der FVE auf dem Transfermarkt aktiv. Yannik Felber und Kevin Dreidoppel gehören ab sofort zum Kader. Der Noch-Linzer Manuel Simons wechselt im Sommer zum Wasserturm.

Die Verantwortlichen beim FV Engers nutzten nach der endgültigen Qualifizierung für die Meisterrunde die ersten Wochen zum Durchatmen. „Das war schon ein brutales Programm. Wir alle waren mit unseren Kräften am Ende. Die Pause war enorm wichtig“, erzählt FVE-Trainer Sascha Watzlawik. Durch die Teilnahme an der Meisterrunde kann der FVE bereits jetzt fest für ein weiteres Jahr Oberliga planen. Zusammen mit Manager Alexandar Naric bastelt Watzlawik neben den Gesprächen mit den eigenen Spielern bereits fest am Kader für die kommende Saison.

Mit Kevin Dreidoppel vom FV Rübenach steht auch der erste Neuzugang fest. Dreidoppel erzielte bisher 13 Tore in der Bezirksliga Mitte und wechselt mit sofortiger Wirkung zum FVE. Zudem wird Yannik Felber wieder zum Kader gehören. Der ehemalige Metternicher kehrt nach seinem Studium in den USA zurück in die Heimat und zurück zum FVE, dem er sich 2020 angeschlossen hatte.

Torjäger Manuel Simon kommt vom VfB Linz

Für eine faustdicke Überraschung sorgt zudem die Verpflichtung von Manuel Simons vom Bezirksligisten VfB Linz. Der Torjäger, der wegen seiner Ausbildung seinen Vertrag beim Regionalligisten Rot-Weiss Koblenz nicht erfüllen konnte und nach Linz zurückgekehrt war, stand im Blickpunkt mehrerer Oberligisten. Mit 21 Toren in 19 Pflichtspielen unterstrich Simons auch in der bisherigen Saison seine Torjägerqualitäten. Er möchte unter Watzlawik nun den nächsten Schritt in seiner Karriere tätigen.

„Wir wollen unseren Weg mit jungen, talentierten Spielern aus der Region weiter verfolgen. Obwohl der ganz große Druck in der Meisterschaftsrunde sicher fehlt, wollen wir uns so teuer wie möglich verkaufen und im Rheinlandpokal den Einzug ins Endspiel schaffen. Die Spieler hatten für die vergangene Woche bereits einen individuellen Trainingsplan. Jetzt freuen wir uns aber darauf, wieder gemeinsam auf dem Platz stehen zu dürfen“, sagt Watzlawik.