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Koblenz

Vereine widersetzen sich dem Wunsch des Verbandes – Fast alle Mannschaften wollen nicht freiwillig auf den Rheinlandpokal verzichten

Der Fußballverband Rheinland (FVR) will den Rheinlandpokal zu Ende spielen und hatte sich die Sache sicher einfacher vorgestellt. „Wenn herauskommt, dass nur drei, vier Mannschaften überhaupt weiter im Pokal spielen wollen, liegen wir gut im Zeitplan“, sagte der FVR-Spielausschussvorsitzende Bernd Schneider noch am Wochenende, und auch Präsident Walter Desch hatte in einer Videokonferenz, in der es um den Pokal ging, den Vereinen nahegelegt, sie müssten ja nicht unbedingt spielen und können auch verzichten. Der Wunsch des Verbandes war, dass so wenige Mannschaften wie möglich übrig bleiben, damit es noch zeitlich möglich ist, das Finale am 29. Mai zu spielen. Dabei geht es um Geld, für den Verband anscheinend um so viel Geld, dass er trotz Saisonabbruch des Spielbetriebs im Rheinland, trotz steigender Corona-Inzidenzzahlen und trotz wahrscheinlich noch schärferen Lockdowns in der Zukunft den Pokalwettbewerb unbedingt durchpeitschen will.

Von Stefan Lebert, Michael Bongard, Christoph Hansen Lesezeit: 7 Minuten