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Koblenz

Rheinlandpokal: Vereine spielen bei Plänen des FVR nicht mit – Die noch vertretenen Klubs äußern massive Kritik am Vorgehen des Verbands und präsentieren eigene Lösung

An der Basis des Fußballverbandes Rheinland (FVR) rumort es gewaltig. Der Grund: Der FVR hatte in der vergangenen Woche durch seinen Präsidenten Walter Desch in einer kontrovers geführten Videokonferenz die 37 Vereine, die mit ihren Mannschaften noch im Rheinlandpokal vertreten sind, über die Pläne des Verbands für ein Endspiel am „Tag der Amateure“ am 29. Mai zwischen dem Regionalligisten TuS Rot-Weiß Koblenz und dem Oberligisten SV Eintracht Trier informiert. Das Argument des Verbandes: Die Koblenzer als höchst spielender Verein und Trier als zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar Erstplatzierter der Nordstaffel – das habe für ein Finale auch juristisch Bestand, glaubt der Verband.

Von Ludwig Velten Lesezeit: 6 Minuten