Archivierter Artikel vom 20.10.2017, 14:58 Uhr
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Herdorf/Daaden

SG Herdorf surft auf der Welle des Erfolgs – Am Sonntag gegen Daaden

Und auf einmal läuft alles wie von selbst. Alles, was vorher nicht funktioniert hatte, gelingt, Schüsse, die vor Wochen vielleicht noch vom Innenpfosten wieder ins Feld gesprungen wären, landen jetzt im Tor. Die SG Herdorf surft in der Fußball-Kreisliga A Westerwald/Sieg auf einer Erfolgswelle, die sie bis auf den dritten Tabellenplatz nach vorne gespült hat. Es ist momentan eine Kombination aus mehreren Sachen, die die Grün-Weißen so erfolgreich macht. „Wir haben das Quäntchen Glück auf unserer Seite, und das Zusammenspiel in der Offensive passt immer besser“, sagt Trainer Benjamin Simon. „Egal, wer derzeit auf dem Platz steht – der Kombinationsfußball auf dem Weg nach vorne mit Marcel Meyer, Luca Petri, Can Murcak oder auch Wasili Doulios wird immer besser.“ Schon vor dem starken Lauf zeigte die Mannschaft gute Leistungen. Hatte sie gegen den SC Berod-Wahlrod noch in den letzten fünf Minuten eine 3:1-Führung aus den Händen gegeben (Endstand: 3:4), strahlt Glücksgöttin Fortuna die Herdorfer jetzt an. „Wir haben uns das Glück auf dem Platz selbst erarbeitet“, betont Simon und verweist zum Beispiel auf den späten Ausgleich gegen die SG Meudt/Berod/Elbingen-Hahn zum 1:1-Endstand vor zwei Wochen. Auch beim Coup gegen die Spvgg Lautzert-Oberdreis drehte die Simon-Elf in der Endphase auf. In den letzten vier Minute machte man durch Tore von David Weber und Felix Burbach aus dem 1:2-Rückstand den 3:2-Erfolg. Simon verrät das Erfolgsgeheimnis: „Wir spielen vielleicht nicht den tollsten Fußball, haben aber eine eingeschworene Mannschaft, die alles gibt.“

Von René Weiss Lesezeit: 6 Minuten