Archivierter Artikel vom 30.10.2014, 09:53 Uhr
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Rhein-Lahn

SG Dachsenhausen erwägt Protest gegen abschließenden Spieltag

Dass am letzten Spieltag einer Runde kurzfristig das Heimrecht gedreht wird, ist fürwahr ungewöhnlich. So geschehen am Dienstagabend in der Qualifikations-Staffel Süd der Kreisliga C, in welcher der letzte Teilnehmer an der Aufstiegsrunde gesucht wurde. So herrschte bei den auf Platz vier stehenden Fußballern der SG Dachsenhausen/Gemmerich große Verwunderung und Verärgerung über die Tatsache, dass die Partie ihres einen Zähler mehr aufweisenden Mitkonkurrenten SG Dahlheim/Prath gegen die SG Miehlen/Nastätten statt im unbespielbaren Miehlener Ehrlich auf dem Kunstrasen in Dahlheim ausgetragen wurde. Dahlheim gewann mit 5:2 und löste damit die Tickets für die Aufstiegsrunde. „Das hat einen faden Beigeschmack. Wir fühlen uns benachteiligt, weil die Dahlheimer ein Heimspiel mehr als wir und damit einen Wettbewerbsvorteil hatte. Wir behalten uns einen Protest vor und warten auf die Einlassungen von Dirk Huster, der pikanterweise für den TuS Dahlheim pfeift“, schloss Dachsenhausens Abteilungsleiter Lothar Bornhofen einen Protest seiner SG nicht aus. „Man hätte uns wenigstens fragen können, ob wir damit einverstanden sind. Unser Platz in Dachsenhausen hätte als Ausweichplatz zur Verfügung gestanden.“

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