Archivierter Artikel vom 02.06.2022, 16:01 Uhr
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Mastershausen

Fußball: SV Binningen schlägt SC Weiler, ist B-Klasse-Kreismeister und im Rheinlandpokal dabei

Im Spiel um die Kreismeisterschaft der beiden Titelträger aus den Kreisligen B Nord und Süd des Fußballkreises Hunsrück/Mosel behielt in Mastershausen vor rund 130 Zuschauern der B-Nord-Champion SV Binningen (in Blau, vorne mit Elias Ternes) knapp mit 1:0 (1:0) gegen den B-Süd-Meister SC Weiler (von links mit Fabian Helbach und Mirco Schieß) die Oberhand. David Hübel (im Hintergrund) gelang nach 22 Minuten das goldene Tor. Der Lohn dafür: Binningen darf in der nächsten Saison im Rheinlandpokal mitwirken. Die Eifeler um Trainer Florian Hartmann mussten auf die Torhüter Mike Lauxen und Luis Ternes verzichten, zum ersten Mal stand deshalb nach drei Jahren Alexander Schaub wieder zwischen den Pfosten. Dazu fehlte Top-Torjäger Lucas Etzkorn (38 Treffer in der B Nord). Dennoch hatte der SVB laut Hartmann die Partie im Griff: „In der ersten Halbzeit hatten wir die Kontrolle. Nach der Pause war Weiler besser im Spiel, ohne gefährliche Möglichkeiten herauszuspielen.“ Mit dem souveränen A-Klasse-Aufstieg und der Kreismeisterschaft feiert Hartmann einen tollen Abschluss seiner zweijährigen Tätigkeit als Coach bei seinem Heimatverein: „Viel besser kann man eine Saison nicht spielen. Ich bin superstolz auf meine Jungs und wünsche Ihnen für die neue Saison nur das Beste.“ Weilers Spielertrainer Mario Lehnard schätzte das sportliche Geschehen ähnlich ein: „Es hat sich viel im Mittelfeld abgespielt. Erst hatte Binningen etwas mehr vom Spiel, in der zweiten Hälfte war es ein anderes Bild.“ Nichtsdestotrotz gab Weilers Spielertrainer zu, dass die zwingenden Situationen fehlten: „Wahrscheinlich hätten beide Mannschaften noch ein bisschen spielen können, ohne dass ein weiteres Tor gefallen wäre.“ Übrigens: Mit Mittelfeldspieler Tamim Rasoli von Bezirksliga-Aufsteiger SG Niederburg hat Weiler bereits einen fixen Neuzugang, zu eventuell zwei weiteren Verstärkungen kann Lehnard „in der nächsten Woche vielleicht mehr sagen“.

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