Mailand (dpa) – Das deutsche Paarlauf-Duo Minerva Hase und Nikita Volodin hat seine Zukunft nach dem dritten Platz bei Olympia in Italien offen gelassen. «Kein Kommentar dazu», antwortete Hase mit einem Lachen auf die Frage, ob man vorhabe, bis zu den nächsten Winterspielen in den französischen Alpen 2030 als Eiskunstlauf-Paar weiterzumachen.
Direkt danach ergänzte Hase: «Wir werden die Saison beenden, werden ein bisschen den Sommer genießen, ein bisschen freimachen. Ich habe einen Bundeswehr-Lehrgang. Und dann schauen wir, wie es weitergeht, wie lang, in welchem Rahmen.»
Hase «erleichtert» nach erfüllter Medaillen-Mission
Hase/Volodin feierten bei den Winterspielen in Italien mit der Bronzemedaille den größten Erfolg ihrer Karriere. Nach einem überragenden Kurzprogramm und dem ersten Platz rutschten die beiden 26-Jährigen nach mehreren Patzern in der Kür hinter den Olympiasiegern Riku Miura/Ryuichi Kihara aus Japan und den zweitplatzierten Georgiern Anastasia Metelkina/Luka Berulawa auf den dritten Rang ab. Die ersehnte Medaille retteten Hase/Volodin aber.
«Wir sind einfach sehr erleichtert, dass es jetzt gereicht hat für eine Bronzemedaille. Es ist egal, welche Farbe die hat. Wir sind einfach sehr stolz, dass wir eine Medaille mit nach Hause nehmen dürfen bei unseren ersten gemeinsamen Olympischen Spielen», äußerte Hase, die mit Volodin beim Schaulaufen am Samstag noch einmal auf das olympische Eis zurückkehren wird.
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