Olympische Winterspiele
Gastgeber im Glück: Italien knackt Medaillenrekord
Olympische Winterspiele 2026
Olympische Winterspiele 2026
Michael Kappeler. DPA

Schon zur Halbzeit der Winterspiele haben die Italienerinnen und Italiener mehr als 20 Medaillen gewonnen. Das hatte es in der Olympia-Historie für das Mittelmeerland noch nie gegeben.

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Mailand (dpa) - Bei seinen sportlich fantastisch laufenden Winterspielen hat Italien den eigenen Olympia-Medaillenrekord schon vor Beginn der zweiten Woche geknackt. Durch die Gold-Triumphe von Riesenslalom-Fahrerin Federica Brignone und Biathletin Lisa Vittozzi sowie Silber des Snowboardcross-Teams und Bronze in der Langlauf-Staffel steht der Gastgeber schon bei 22 Medaillen, acht davon in Gold. Das hatte es bei Winterspielen für Italien noch nie gegeben.

«Es war ein toller Tag für das italienische Team in vielen Disziplinen. Das ist ein Tag, den wir in Italien nicht vergessen werden», sagte Vittozzi nach ihrem ersten Olympiasieg im Verfolgungsrennen in Antholz: «Für mich war es total schön, vor so vielen Leuten, die ich kenne, und Familie und Freunden zu gewinnen.»

Der bisherige Rekord stand von 1994 in Lillehammer mit sieben Goldmedaillen und insgesamt 20 Mal Edelmetall. Das Nationale Olympische Komitee Italiens (Coni) hatte vor Beginn dieser Spiele in Mailand und Cortina 19 Medaillen als Ziel ausgegeben. Im Medaillenspiegel rangieren die Hausherren zur Halbzeit der Spiele auf Platz zwei hinter Norwegen.

© dpa-infocom, dpa:260215-930-691200/2

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