Winterspiele
Eiskunstlauf-Choreograph Richaud: Ein Mann für viele Fälle
Olympische Winterspiele 2026
Olympische Winterspiele 2026
Francisco Seco. DPA

Zeit zum Verschnaufen hat Benoît Richaud an diesen olympischen Tagen kaum. Wenn die Eiskunstlauf-Wettbewerbe stattfinden, ist der Choreograph nämlich ein besonders gefragter Mensch.

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Mailand (dpa) – Für Sightseeing bleibt Eiskunstlauf-Choreograph Benoît Richaud bei Olympia in Italien nur wenig Zeit. Denn in der Milano Ice Skating Arena ist er quasi im Dauereinsatz. Der frühere Eistänzer wirkt in Mailand an mehr als ein Dutzend Programmen mit und dürfte damit einer der gefragtesten Menschen dieser Spiele sein – und wohl auch einer der fleißigsten.

Dass der 38-Jährige so viele Sportlerinnen und Sportler betreut, ist inzwischen auch zum Social-Media-Hit geworden. So vertrauten dem Franzosen nach Angaben von Eurosport auf Instagram allein im Kurzprogramm der Männer 16 Athleten. Auch heute Abend bei der Kür der Männer wird Richaud wieder eifrig dabei sein.

Auch Hase/Volodin vertrauen Richaud

Unter seinen Fittichen sind auch die deutschen Hoffnungsträger Minerva Hase und Nikita Volodin, die bei den Spielen am Sonntag mit dem Kurzprogramm der Paare einsteigen. Richaud ist einer der bekanntesten Choreographen der Welt.

Dass Choreographen im Eiskunstlaufen mehrere Sportlerinnen und Sportler betreuen, ist allerdings keine Seltenheit. So arbeitet beispielsweise auch der Belgier Adam Solya für viele verschiedene erfolgreiche Athletinnen und Athleten.

© dpa-infocom, dpa:260213-930-680869/1

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