Radsport
Tour-Aus für Van Aert – Ellbogenverletzung stoppt Radstar
Wout van Aert (r)
Wout van Aert (r) kann bei der Tour nur zuschauen. (Archivbild)
Jean-Francois Badias. DPA

Paris-Roubaix-Sieger Wout van Aert muss nach einer Ellbogeninfektion für die Tour de France passen. Was der Belgier jetzt über seine Zwangspause sagt – und warum das Team auf Nummer sicher geht.

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Paris (dpa) – Belgiens Radstar Wout van Aert verpasst die Tour de France. Der 31-Jährige laboriert noch an den Folgen einer Ellbogenverletzung, wie sein Rennstall Visma-Lease a Bike mitteilte. Nach Rücksprache mit den Medizinern und der Rennstall-Leitung wurde nun entschieden, dass van Aert vollständig genesen soll, bevor er wieder Rennen bestreitet. Erst im April hatte van Aert den Klassiker Paris-Roubaix gewonnen und im Zielsprint Ausnahmekönner und Tour-Favorit Tadej Pogacar aus Slowenien geschlagen.

Wenige Tage vor der Tour Auvergne-Rhône-Alpes Anfang Juni war van Aert im Training gestürzt. Während des Rennens infizierte sich dann die Wunde am Ellbogen und er musste das Rennen vorzeitig beenden. In dieser Woche wurde die Wunde erneut gereinigt, van Aert verbrachte eine Nacht im Krankenhaus zur Beobachtung.

«Das ist natürlich eine große Enttäuschung. Die Tour de France ist jedes Jahr eines meiner Hauptziele. Leider hat mir ein Sturz im Training einen Strich durch die Rechnung gemacht, und meine Ellbogenverletzung hat sich verschlimmert und ist noch nicht ausreichend verheilt», sagte van Aert. Er wäre bei Tour wichtiger Helfer von Ex-Sieger Jonas Vingegaard gewesen. Der Däne will nach dem Sieg beim Giro d'Italia nun seinen großen Rivalen Pogacar herausfordern.

© dpa-infocom, dpa:260617-930-236630/1

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