Bahnrad
Splitter durch Oberschenkel: Deutsches Rad-Talent verletzt
Bahnradsport
Bei einem Bahnradrennen in Belgien ist es zu einem folgenschweren Sturz gekommen. (Archivbild)
Mads Claus Rasmussen. DPA

Nachwuchsprofi Moritz Mauss hat bei einem dramatischen Sturz noch Glück im Unglück. Ein langer Holzsplitter durchdringt Hüfte und Oberschenkel.

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Gent (dpa) – Der deutsche Nachwuchs-Radprofi Moritz Mauss hat sich nach seinem folgenschweren Sturz bei einem Bahnradrennen in Belgien zu Wort gemeldet. Der 18-Jährige zog sich eine heftige Verletzung bei einer Veranstaltung mit dem Nationalteam in Gent zu. «Bei meinem Sturz rutschte ich über die Bahn, und ein 50 cm langes Stück Holz spaltete sich von der Bahn ab (...) und drang direkt in meine Hüfte und meinen linken Oberschenkel ein», schrieb er auf der Plattform Instagram.

Er sei anschließend direkt ins Krankenhaus gebracht und zwei Stunden nach dem Unfall operiert worden. Dabei sei alles reibungslos verlaufen und er befinde sich wieder daheim, teilte er mit. Der Vorfall in der Madison-Disziplin, in der zwei Profis ein Team bilden, hatte sich am Sonntag ereignet.

Mauss: «Ich hatte wirklich Glück»

«Ich hatte wirklich Glück, denn der Splitter hat meine Nerven und den Großteil meiner Beinmuskulatur verfehlt», schrieb er. Es hätte viel schlimmer kommen können. «Nur wenige Zentimeter hätten eine Karriere-beendende Verletzung bedeuten können», fügte er hinzu.

Auf der Bahn war Mauss schon häufiger erfolgreich, bei der WM in Apeldoorn gewann er vergangenes Jahr zweimal Silber. Der Düsseldorfer mischt aber auch bei Straßenrennen mit. Im vergangenen Jahr wurde er bei der Rad-WM in Ruanda Neunter im Straßenrennen der Junioren. Dieses Jahr fuhr der Nachwuchsfahrer auf den dritten Rang bei der «Istrian Spring Tour» in Kroatien.

© dpa-infocom, dpa:260422-930-979901/1

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