Tour de France
Lipowitz nach Kritik von Evenepoel: «Es ist alles geklärt»
Florian Lipowitz
Hat die ersten schwere Bergetappe - und den ersten Zoff mit Teamkollegen Evenepoel - hinter sich: Florian Lipowitz. (Archivbild)
Thibault Camus. DPA

Schon am sechsten Tag der Tour regt sich Rad-Star Evenepoel über Kollege Lipowitz auf. Der Deutsche äußert sich einen Tag später.

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Bordeaux (dpa) – Nach den deutlichen Worten von Rad-Star Remco Evenepoel an Teamkollege Florian Lipowitz hat der deutsche Tour-de-France-Dritte die Kritik als abgehakt bezeichnet. «Wir haben gestern im Bus noch einmal miteinander geredet. Ich glaube, es ist alles geklärt», sagte der 25-Jährige vor der siebten Etappe der Frankreich-Rundfahrt zu ARD und Eurosport. Er würde darauf nicht so viel Wert legen.

«Am Ende war es ein super harter Tag und wir können zufrieden sein mit der Performance. Die Stimmung ist gut», fügte er hinzu. Nach dem beeindruckenden Solo-Sieg von Tadej Pogacar in den Pyrenäen waren Evenepoel als Vierter und Lipowitz als Sechster ins Ziel gefahren. Auf der Verfolgungsjagd hinter Pogacar und dem Dänen Jonas Vingegaard hatte sich der Belgier mehr Unterstützung vom Deutschen in einer acht Fahrer großen Gruppe gewünscht.

Evenepoel: «Ich war sauer»

Evenepoel hatte Lipowitz nach der Bergankunft in Gavarnie-Gédre deutlich kritisiert. «Ja, ich war sauer – und zwar zu Recht. Bei der Katalonien-Rundfahrt bin ich 30 Kilometer lang für ihn an der Spitze gefahren. Ich habe um einen Kilometer Führungsarbeit gebeten, aber das ging nicht. Das hat mich geärgert, und das ist etwas, das wir heute Abend gründlich besprechen müssen», wurde Evenepoel in belgischen Medien zitiert.

Er gab sich am Freitag deutlich versöhnlicher. «Jeder hat seine eigenen Stärken und die möchtest du ausspielen», sagte der Olympiasieger. «Es ist alles gesagt. Die Vergangenheit ist die Vergangenheit. Wir müssen jetzt nach vorne schauen.»

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