Elche de la Sierra (dpa) – Bastien Tronchon hat sich bei der Vuelta seinen ersten Etappensieg geholt. Der 24 Jahre alte Franzose gewann auf der zehnten Etappe überraschend im Sprint des Hauptfeldes. Am Ende der 184,7 Kilometer von Alcaraz nach Elche de la Sierra landete der Däne Magnus Cort auf Rang zwei. Der favorisierte Belgier Wout van Aert wurde Vierter.
Nach dem Ruhetag am Montag fand sich kurz nach dem Start eine Ausreißergruppe mit dem Deutschen Jasha Sütterlin. Es ging über welliges Terrain mit drei Bergwertungen der dritten Kategorie und einen kurzen Anstieg zum Ziel. Die sieben Fahrer fuhren einen Vorsprung von mehreren Minuten heraus, aber die Sprinterteams ließen die Lücke nicht zu groß werden. Drei Kilometer vor dem Ziel wurden die letzten Fahrer der Gruppe gestellt. Der Freiburger Sütterlin war schon früher ins Hauptfeld zurückgefallen. Es gab weitere Attacken, aber richtig konnte sich niemand mehr absetzen.
Roglic setzt auf das Zeitfahren
In der Gesamtwertung liegt nach dem sturzbedingten Aus von Tadej Pogacar am Wochenende weiterhin der Spanier Enric Mas vorn. Der 31-Jährige hat 1:18 Minuten Vorsprung vor dem viermaligen Vuelta-Champion Primoz Roglic. Gesamtdritter ist der Österreicher Felix Gall mit einem Rückstand von 1:39 Minuten. Die Favoriten belauerten sich am Dienstag überwiegend.
Am Mittwoch winkt eine weitere Chance für die Sprinter. Die 153,8 Kilometer zwischen Cartagena und Lorca sind überwiegend flach. Allerdings gibt es rund 30 Kilometer vor dem Ziel eine Bergwertung der dritten Kategorie, die zu Attacken einladen könnte. Die Rundfahrt endet am 13. September in Granada.
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